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Apfelsaft von lokalen Streuobstwiesen in der FILDERHALLE

Zur Förderung des heimischen Streuobstbaus und zum Erhalt der Kulturlandschaft bezieht die FILDERHALLE zukünftig ausschließlich Apfelsaft von Streuobstwiesen aus Leinfelden-Echterdingen, welcher in Mehrwegpfandflaschen geliefert wird. Der jährlich Apfelsaftverbrauch in der FILDERHALLE beträgt immerhin ca. 5.000 Liter. „Mit dem Direktsaft aus unserer Gemeinde, welcher frei von jeglichen Zusätzen ist, erhalten wir ein hochqualitatives und natürliches Produkt. Zugleich fördern wir den Erhalt unserer Kulturlandschaft und minimieren die Umweltbelastungen, durch kurze Transportwege.“, freut sich Nils Jakoby, Geschäftsführer der FILDERHALLE. Des Weiteren wird die FILDERHALLE die Patenschaft für 5 Streuobstbäume übernehmen und damit alle Leistungen erbringen, welche für die Pflanzung, Aufzucht, Pflege und Ernte notwendig sind.

 

Dieses Streuobst-Projekt ist Teil einer umfangreichen Nachhaltigkeitsstrategie der FILDERHALLE, welche mit der Unterzeichnung der WIN-Charta im September 2018 zur verbindlichen Selbstverpflichtung wurde. Mit der WIN-Charta, eine Initiative des Landes Baden-Württemberg, bekennen sich die unterzeichnenden Unternehmen zu zwölf Leitsätzen und formulieren individuelle Ziele zu ökologisch und ökonomisch verantwortungsbewusstem Handeln, sowie dem Engagement im Bereich der sozialen Verantwortung.

Eines der Ziele der FILDERHALLE ist die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen zu verringern. Die interne Unternehmenskommunikation wird beispielsweise weitgehend papierlos gestaltet. Ebenso wird die Durchführung von papierlosen Veranstaltungen gefördert, indem Veranstaltern die Optionen von hybriden Kongressen und Event Apps angeboten werden. Wozu Programmabläufe und sonstige Informationen ausdrucken, wenn eh jeder Teilnehmer sein Smartphone nutzt?

Bereits 2018 wurde ein digitales Informations- und Beschilderungskonzept im gesamten Kongresshaus eingeführt. Dafür wurden Monitore an jeder Saaltür, im Foyer und dem Barbereich installiert. Von einer zentralen Stelle aus, lassen sich alle Monitore individuell bespielen. Damit bietet die FILDERHALLE für alle Veranstaltungen ein modernes Informationssystem, welches das Ausdrucken von Beschilderungen, Menükarten und sonstigem Papier verhindert.

Ein weiteres Beispiel ist die Abschaffung von Portionsmilch in Plastikverpackungen. Entsprechend der Lebensmittelhygiene-Verordnung muss bei Frischmilch die Kühlkette bis zum Verbraucher eingehalten werden, was zu einem größeren Arbeitsaufwand und der Investition in akkugekühlte Milchbehälter führt. Dies ist jedoch eine Investition, welche sich für unsere Umwelt lohnt: Jährlich finden in der FILDERHALLE ca. 450 Veranstaltungen mit durchschnittlich 150 Teilnehmern statt. Jeder Teilnehmer trinkt im Schnitt zwei Tassen Kaffee. Vorausgesetzt jeder Teilnehmer trinkt seinen Kaffee mit Milch, dann bedeutet dies 135.000 eingesparte Portionsmilchverpackungen, jährlich!

Weitere Infos: https://filderhalle.de/nachhaltigkeit


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